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Dienstag, 17. September 2013

Erstes Feedback für „Tourismus-Gerichtshof“ positiv

Pattaya - Auf einer Pressekonferenz in der City Hall verkündete Virat Chinvinijakul, Sekretät des Justizministeriums, man habe in Bangkok mit großem Interesse die ersten Fälle des sogenannten „Tourismus-Gerichtshofs“, der am 03. September im Seebad ins Leben gerufen wurde (WOCHENBLITZ berichtete http://tinyurl.com/mygnzjl), verfolgt. So wie es aussehe, komme das Pilotprojekt bei Touristen ausgesprochen gut an.

Zufrieden sei man in Bangkok auch über den Umgang mit dem äußerst komplizierten Fall des Speed-Boot-Crashs vom 28. August, bei dem 2 chinesische Touristen ums Leben kamen und 9 weitere verletzt wurden (WOCHENBLITZ berichtete: http://tinyurl.com/jwgyezk).
Erste Umfragen bei Touristen in Pattaya hätten ergeben, dass die Eröffnung der neuen Abteilung des Gerichtshofs durchweg positive Kritiken erhalte, da man nun im Begriff sei, ein großes Problem anzugehen, dass dem Tourismus in Thailand bisher viel Schaden zugefügt habe.
Phairot Vayuphab, oberster Richter des Gerichtshofs in Pattaya, glaubt, dass sich Touristen gerechter behandelt fühlen, wenn sie miterleben können, wie Straftäter, die sie bestohlen oder ihnen etwas angetan haben, innerhalb kurzer Zeit vor Gericht in ihrer Anwesenheit verurteilt werden ... was aufgrund der völlig überforderten Justiz bisher nicht möglich war.
Herr Virat gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass man schon jetzt nach einer 14-tägigen Anlaufphase von der Effektivität des Projekts überzeugt sei und daher in Bangkok entschieden habe, am 24. September einen weiteren „Tourismus-Gerichtshof“ in Phuket zu eröffnen. Danach sollen noch weitere Einrichtungen in Bangkok, Krabi, Chiang Mai und Koh Samui folgen.

Text u. Bild: Wochen Blitz....    Ganzes Blog auschauen (Pattaya ).....


Dienstag, 10. September 2013

11-jähriges Mädchen von Lehrer mit Stahllineal blutig geschlagen



Pattaya - Gegen Nachmittag erschien eine 44-jährige Frau mit ihrer 11 Jahre alten Tochter auf der Polizeistation Nongprue, um Anzeige gegen den thailändischen Englischlehrer des Mädchens zu erstatten. Dieser hatte das Kind mit einem Stahllineal 4 Mal vor den Kopf geschlagen, wobei das Mädchen unter anderem eine über 5 cm lange, tiefe und stark blutende Verletzung erlitt.

Die verständlicherweise erboste Frau Samran berichtete, sie habe zuerst ihren Augen nicht getraut, als ihre Tochter vom Unterricht in der Ban Tungklom Schule zurückgekommen sei und sie den geschwollenen Kopf mit der Verletzung gesehen habe.
Das Mädchen habe ihr weinend erzählt, dass der Lehrer sehr zornig gewesen sei, weil sie ihre Hausaufgaben aufgrund von Kopfschmerzen nicht komplett fertig stellen konnte. In seiner Wut sei er mit einem langen Stahllineal auf sie los gegangen und habe sie damit insgesamt 4 Mal vor den Kopf geschlagen.
Die Beamten der Polizeistation machten als Beweis Aufnahmen von der Verletzung des Kindes und werden den Lehrer nun zum Verhör vorladen.

Text u. Bild: Wochen Blitz.......

(rgt) "Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss..."

Immer wieder geraten allzu eifrige "Pädagogen" in die Schlagzeilen der Gazetten, weil ihre Erziehung nicht an das zwanzigste Jahrhundert angepasst ist. Da gibt es noch so richtig Prügel, was in unseren Landstrichen wohl zu drastischen Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen würde.

Was auffällig ist, dass es meist Mädchen sind, die als Opfer solche körperlichen Übergriffe erleiden müssen. Mädchen haben eben zu gehorchen und zu funktionieren während die Jungs und später mal die "Herren der Schöpfung" tun und lassen können, was sie wollen.

Aus eigenen Beobachtungen konnte ich dies selbst in Familienkreisen beobachten. DIe Mädchen wurden für allerlei Hausarbeit eingespannt und hatten zu gehorchen. Den Jungs dagegen wurden keinerlei Vorschriften gemacht. Sie durften sich nach thailändischem Freiheitsverständnis ohne jeden Zwang entwickeln. Dass dieses Freiheitsverständnis mit dem unseren nicht adäquat ist, ist allerseits bekannt. Was man hier oft als Freiheit versteht gilt bei uns als Rücksichtslosigkeit oder Egoismus.

Nun ja, wie entwickeln sich die Jungs, die "Herren der Schöpfung"? Oft zu faulen Nichtskönnern, die alles wissen, die nichts mehr dazulernen müssen, die alle Situationen im Griff haben, schlichtweg zu Machos.
 


 

Donnerstag, 5. September 2013

Thailands erster "Tourismus-Gerichtshof" in Pattaya eröffnet


Pattaya - Auf einer Pressekonferenz gab der Sprecher des Ministeriums für Tourismus und Sport bekannt, dass am 05. September in Pattaya eine neue, eigenständig agierende Abteilung im Gerichtshof eröffnet werde, die sich ausschließlich mit Straftaten beschäftige, bei der in irgendeiner Art und Weise Touristen involviert seien ... sowohl als Opfer als auch als Täter 


Die Idee, eine Sonderabteilung des Gerichts aufzubauen, die sich ausschließlich mit Fällen von Diebstahl, Betrug, körperlicher Gewalt, Vergewaltigungen, etc. beschäftigt, bei denen ausländische Touristen in irgendeiner Form beteiligt sind, ist nicht neu und ergäbe bei einer korrekten Umsetzung auch durchaus Sinn. Zu oft mussten in der Vergangenheit ausländische Opfer von Diebstählen oder Gewalttätigkeiten die Rückreise in ihr Heimatland antreten, ohne bei der Anklage des mutmaßlichen Täters vor Gericht anwesend sein zu können, denn es ist kein Geheimnis, dass die Mühlen der Justiz in Thailand sehr sehr langsam mahlen.
Selbst kleinere Delikte wie Handtaschendiebstahl benötigen in der Regel etwa 4 Wochen, bis es überhaupt zu einer Anhörung vor Gericht kommt; komplizierte Fälle deutlich länger.
Dass soll der neue "Tourismus-Gerichtshof" jetzt ändern: Der Großteil der Fälle soll spätestens innerhalb von 14 Tagen vor Gericht gebracht werden, während kleinere Delikte angeblich sogar innerhalb von einem Tag komplett abgewickelt werden könnten.
Laut Ministerium ist die neue Abteilung im Gerichtshof von Pattaya als Pilotprojekt zu betrachten. Falls sich das Konzept bewähren sollte, werden ähnliche Einrichtungen in Bangkok, Krabi, Chiang Mai, Koh Samui und Phuket folgen.

Text u. Bild: Wochen Blitz.....